Intermittent fasting Erfahrung – ist es wirklich so leicht, Gewicht zu verlieren?

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Intermittent fasting Erfahrung – Wie gut ist die Methode?

Gewicht zu verlieren ist selten leicht, zumindest nicht so leicht, wie es war, sich die überflüssigen Pfunde auf die Hüften zu essen – glaub mir, ich spreche da aus Erfahrung. Intermittent fasting ist eine Methode, die du anwenden kannst, um überflüssiges Gewicht zu verlieren. Und es ist weder schwierig, noch kompliziert.

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Intermittent fasting Erfahrung – die Grundlagen

Intermittent fasting kann in das Deutsche als „unterbrochenes Fasten“ übersetzt werden. Wobei „Fasten“ als: „freiwilliger Verzicht auf Nahrung“ definiert sein soll und nicht als „Hungern“.  Wie lange du beim Fasten auf Nahrung verzichtest ist dir selbst überlassen. Das klingt in deinen Ohren jetzt vielleicht nicht allzu attraktiv.

Fasten, das klingt nach fader Brühe, Hunger und Tagen an denen du dich schlapp und ausgelaugt fühlst. Du darfst mir aber ruhig glauben, intermittierendes Fasten hat genau den gegenteiligen Effekt!

Auf die Vorteile, für Gewichtsverlust und darüber hinaus, gehe ich später noch ein. Zuerst erkläre ich dir kurz, was intermittierendes bzw. unterbrochenes Fasten bedeutet:

Anstatt an mehreren aufeinander folgenden Tagen nichts zu essen, dauern die Fastenperioden beim intermittent fasting nur einige Stunden pro Tag. Viele Menschen essen heutzutage viele kleine Mahlzeiten pro Tag: Frühstück, Vormittagssnack, Mittagessen, Nachmittagssnack, Abendessen und dann noch ein Snack vor dem Fernseher.

Das macht immerhin sechs Mahlzeiten pro Tag. Das erste Mal essen sie vielleicht schon um sechs Uhr morgens und das letzte Mal um elf Uhr abends.

Das heißt höchstens sieben Stunden pro Tag ist der Körper nicht damit beschäftigt, Nahrung zu verdauen.

Zugleich ist er den ganzen Tag damit beschäftigt, die zugeführte Nahrung zu verwerten, er nutzt sie als Energiequelle und lagert den Überschuss als Fett an. Wenn du nun aber Fett verlieren möchtest, solltest du deinem Körper logischerweise auch die Zeit dazu geben, Fett zu verbrennen.

Und das kann er nur, wenn du nichts isst. Denn entweder befindet er sich im aufbauenden oder im abbauenden Modus.

Beides gleichzeitig geht nicht. Du kannst ja auch keine Treppe runter- und gleichzeitig rauf gehen. Fettverbrennung wird also relativ schwierig, wenn du kontinuierlich isst.

Und genau an diesem Punkt greift das intermittent fasting: Du gibst deinem Körper mehr Zeit für die Fettverbrennung, nimmst dadurch auch weniger Kalorien zu dir und verlierst mehr Fett.

Das kann nun zum Beispiel so aussehen, dass du dein Frühstück ausfallen lässt. Das erste Mal isst du mittags gegen ein Uhr und Abendessen gibt’s dann gegen 20 Uhr. Das heißt, du isst nur während dieser acht Stunden am Tag, zwischen ein und 20 Uhr und den Rest der Zeit fastest du, also 16 Stunden lang.

Intermittent fasting ist sehr flexibel, du kannst es ganz an deine Bedürfnisse anpassen.

Den meisten Menschen fällt es jedoch leichter auf das Frühstück zu verzichten, als auf das Abendessen. Wenn es dir aber anders geht, such dir einen Rhythmus beim intermittent fasting, den du leicht in deinen Alltag integrieren kannst.

Eine Mahlzeit ausfallen zu lassen, damit du auf eine Fastenperiode von 16 Stunden kommst ist jedoch eine bewährte Methode. Aber wann du diese 16 Stunden am Tag fastest, bleibt deine Entscheidung.

Intermittent fasting Erfahrung – die Vorteile

Was sind die Vorteile des intermittend fasting? Und wie hilft dir das genau Gewicht zu verlieren? Nun, die Vorteile für die Fettverbrennung liegen auf der Hand: Wenn du nichts isst, verlierst du mehr Gewicht, als wenn du etwas isst. Um Gewicht zu verlieren musst du eine negative Kalorienbilanz erzeugen, dann beginnt dein Körper damit Fett zu verbrennen.

Mit intermittent fasting, wird das ganz leicht: Gehen wir davon aus, du hast bisher Eier mit Speck gefrühstückt.

Ein Gericht mit ungefähr 429 Kilokalorien (3 mittelgroße Eier, 30 Gramm Speck und 1 Esslöffel Butter). Wenn du nun auf das Frühstück verzichtest, sparst du dir in etwa 3.003 kcal pro Woche.

Da ein Kilogramm Fett ungefähr 7.000 kcal hat, verlierst du 0,4 Kilo pro Woche, allein dadurch, dass du aufs Frühstück verzichtest. Da manche Menschen sich beinahe zwingen müssen, zu frühstücken, weil sie morgens nach dem Aufstehen nicht direkt Hunger haben, ist der Verzicht auf das Frühstück ziemlich einfach.

Selbst wenn du, so wie ich, normalerweise morgens aufstehst und dein Magen knurrt, weil du dich schon auf ein üppiges Frühstück freust, sei nicht entmutigt: Du kannst es lernen. Viele Kinder wachen morgens auf und haben keinen Hunger.

Da die Werbeindustrie uns jedoch beigebracht hat, dass das Frühstück die „wichtigste Mahlzeit des Tages ist“, wird auch Kindern beigebracht, dass sie frühstücken müssen.

Die Folge: Sie wachen auf und haben Hunger. Du kannst dir dieses Verhalten aber ganz leicht abgewöhnen.

Entweder du machst einen radikalen Schnitt und frühstückst einfach gar nicht mehr. Oder du beginnst damit, später zu frühstücken und es Woche für Woche etwas weiter raus zu schieben, bis du problemlos ohne Essen bis Mittag aushältst. Es ist eine reine Gewohnheitssache und die Vorteile sind groß.

Neben Gewichtsverlust bist du beim intermittent fasting den Vormittag über auch noch konzentrierter und leistungsfähiger, weil dein Körper nicht mit der Verdauung beschäftigt ist.

 

Intermittent fasting und die ketogene Diät

Besonders einfach ist intermittent fasting in Kombination mit der ketogenen Diät. Die ketogene Diät ist dabei keine Voraussetzung, allerdings macht sie es sehr viel einfacher zu fasten, da du dank der Ketose generell weniger Hunger hast. Durch intermittent fasting wird auch deine Ketose vertieft. Da du beim Fasten nichts isst, intensiviert der Körper die Fettverbrennung, um den Energiebedarf deines Körpers zu decken.

Meine Erfahrungen mit intermittent fasting haben mich völlig überzeugt. Frühstücken tue ich mittlerweile nur noch am Wochenende, wenn ich mit Freunden und Familie dazu verabredet bin. Unter der Woche frühstücke ich gar nicht mehr. Sollte ich doch mal leichten Hunger verspüren, trinke ich Tee oder Kaffee mit etwas ungesüßter Mandelmilch.

Gewichtsverlust ist dabei mittlerweile zur Nebensache geworden, stattdessen schätze ich die positiven Begleiterscheinungen, die der Frühstücks-Verzicht mit sich bringt fast noch mehr.  Ich habe so nämlich morgens mehr Zeit, da ich nicht mehr frühstücken muss.

Ich schlafe auf dem Weg zur Arbeit dann nicht mehr beinahe ein, sondern bin energiegeladen und hochkonzentriert bis zu meiner ersten Mahlzeit. Auch meine Kraft habe ich dadurch gesteigert: Wenn ich nicht frühstücke und dann gegen 11 oder 12 Uhr ein intensives Workout mit Gewichten absolviere, fällt mir das leichter, als wenn ich vorher etwas gegessen habe.

Eigentlich ist das nur logisch. Denk dir das auf folgende Art und Weise: Die Errungenschaften unserer Zivilisation sind noch recht jung, dein Körper denkt darum noch, dass wir in der Steinzeit leben, oder zumindest in einer Zeit, in der du nicht 24 Stunden, sieben Tage die Woche Zugang zu Nahrung hast.

Für ihn sieht das eher so aus: „Aufwachen – Nahrung beschaffen – überleben“. Als logische Konsequenz sorgt er dafür, dass du morgens Energie zur Verfügung hast, um diese Aufgaben zu bewältigen. Wie hinderlich wäre es früher gewesen, wenn du erst aufstehen und frühstücken hättest müssten, um in die Gänge zu kommen?

 

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