Ketogen, das neue Zauberwort im Abnehmbereich

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Das neue Zauberwort heißt Ketogen!

In beständiger Regelmäßigkeit tauchen neue Diäten auf, die den Menschen den erwünschten Abnehmerfolg versprechen. Die eine oder andere Diät mag für manche ganz gut funktionieren, aber oft bleibt der Erfolg aus.

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Wie wäre es nun mit einer wissenschaftlich fundierten Methode, für nachhaltigen Gewichtsverlust? Das neue Zauberwort hierfür heißt Ketogen.

„Ketogen“ bezeichnet eine bestimmte Art der Ernährung, die im klinischen Bereich zur Behandlung neurologischer Krankheiten eingesetzt wird. Vorwiegend zur Verbesserung von Epilepsie bei Kindern.

Eine ketogene Ernährung zeichnet sich dadurch aus, dass sehr wenige Kohlenhydrate gegessen werden, ca. 20g am Tag. Der tägliche Proteinbedarf wird moderat gedeckt und der Rest an benötigter Energie wird in Form von Fett zugeführt.

Fett macht dick und krank?

Das klingt für die meisten Menschen recht gewöhnungsbedürftig, wird doch seit den 80er Jahren gepredigt, Fett wäre ungesund und macht dick.

Wir alle haben gelernt, dass ein hoher Fettkonsum den Cholesterinspiegel erhöht und darum zu einer Vielzahl an Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen kann. Neuere Studien legen jedoch nah, dass der Körper den Großteil an Cholesterin selbst herstellt, da er es zum Aufbau der Zellen und Bildung von Hormonen benötigt.

Fett ist nicht mehr der Bösewicht.

Stattdessen gibt es nun die Erkenntnis, dass Fett gesund ist. Um nur ein Beispiel zu nennen: Butter. Von vielen Speiseplänen gestrichen und durch Margarine ersetzt, ist sie dennoch weitaus natürlicher, als industriell hergestellte Margarine.

Sie liefert eine Vielzahl an Vitaminen und Nährstoffen. Dazu gehören: die fettlöslichen Vitamine E, D, K, A und K2. Ebenso Selenium und Lecithin. Sie enthält konjugierte Linolsäure (CLA) und ist reich an Laurinsäure, die ebenfalls viel in Muttermilch enthalten ist.

Vitamin A ist entscheidend für die Aufnahme von Calcium. Vitamin D spielt eine entscheidende Rolle für ein gesundes Immunsystem.

Unser Herz-Kreislauf-System wird von dem starken Antioxidans Vitamin E geschützt, Vitamin K wird für eine normale Blutgerinnung benötigt und Vitamin K2 verbessert die Knochendichte. Lecithin unterstützt die Leber und senkt den Cholesterinspiegel und CLA unterstützt den Abbau von Fett.

Damit wäre geklärt, dass Butter nicht ungesund ist, sondern sogar viele wichtige Nährstoffe enthält.

 

Wenden wir uns nun der Frage zu, ob Fett dick macht.

 

Ketogen

 

Ketogen

 

Ein einfaches Dogma bestimmt alle Diäten: Du musst weniger Kalorien zu dir nehmen, dann nimmst du ab. Da 1g Fett fast doppelt so viele Kalorien hat, wie 1g Protein oder Kohlenhydrate, verbannen viele Diäten erst mal das Fett von den Tellern.

Wir essen in der Tat sehr viel weniger Fett als früher, die entstandene Lücke wurde durch Kohlenhydrate geschlossen.

Meist durch stark verarbeitete nährstoffarme Lebensmittel, sogenanntes Junk Food, wie Eiscreme, Pommes, Pizza etc. Wurden früher, beispielsweise in den 50er Jahren oft Eier mit Speck gefrühstückt, gibt es heute nun Cornflakes mit Milch.

Und die Menschheit ist fetter als jemals zuvor. Die Fettleibigkeit in den USA hat sich seit den 80er Jahren mehr als verdoppelt. Nun kann das ja nicht alleine daran liegen, dass die Menschen heute viel mehr Kalorien essen als früher.

Dr. Andreas Eenfeldt, ein schwedischer Arzt und Verfechter einer Ernährung mit wenig Kohlenhydraten und viel Fett (abgekürzt LCHF aus dem Englischen „low carb – high fat“), hat auf der LCHF Convention in Kapstadt 2015, eine andere Erklärung dafür vorgestellt.

Die Insulin-Theorie


Insulin ist ein wichtiges Hormon in unserem Körper. Es transportiert, die Energie, die durch die Nahrung aufgenommen wird, in die Zellen. Eine kohlenhydratreiche Mahlzeit treibt den Blutzuckerspiegel in die Höhe und veranlasst die Bauchspeicheldrüse dazu, Insulin zu produzieren.

Das Insulin transportiert nun den Zucker in die Zellen, wo er als Energie verwendet wird. Wenn man nun aber wenig Energie verbraucht, beispielsweise indem man den ganzen Tag im Büro sitzt, aber viele Kohlenhydrate isst, wird der Überschuss in Fett eingelagert.


Dr. Eenfeldt hat in seiner Laufbahn als Arzt festgestellt, dass fettleibige Patienten einen weit höheren Insulinspiegel haben als normalgewichtige Menschen. Er ist auch nicht nur leicht erhöht, sondern um 500-1000% höher.

Insulin sorgt dafür, dass Fett gespeichert wird.

Anschaulich zeigt er das am Beispiel von Typ-2- und Typ-1-Diabetes. Menschen mit Typ-2-Diabetes haben einen hohen Insulinspiegel und neigen zu Übergewicht.

Typ-1-Diabetes hat man jedoch, wenn der Körper kein oder kaum Insulin produziert. Bevor Insulin als Medikament erhältlich war, sind diese Menschen oft verhungert, da der Körper nicht in der Lage war Fett zu speichern und die gegessene Energie zu nutzen.

Ketogen, also kohlenhydratarm ernähren senkt nun den Insulinspiegel und ermöglicht dem Körper somit Fett zu verbrennen, da der Körper nicht ständig das Signal erhält überschüssige Energie in Fettdepots zu verwandeln.

Dr. Eenfeldt weist in diesem Zusammenhang auf 18 Studien hin, die eine fettarme mit einer kohlenhydratarmen Diät verglichen haben. Und in allen 18 Studien verloren die Teilnehmer mit einer kohlenhydratarmen Ernährung deutlich mehr Gewicht, als jene, die auf Fett verzichteten.

Das heißt nun nicht, dass alle Kohlenhydrate schlecht sind und dick machen. Allerdings vertragen sie nicht alle Menschen gleich. Sportlich aktive, schlanke Menschen kommen mit Kohlenhydraten besser zurecht, als übergewichtige Menschen, die wenig Sport treiben.

Möchtest du also Körperfett verlieren und lecker essen, kann eine kohlenhydratreduzierte Diät der richtige Ansatz für dich sein. Die ketogene Ernährung ist dafür sehr geeignet, kann sie doch als die kohlenhydratärmste Ernährung bezeichnet werden.

Die ketogene Ernährung

Der entscheidende Faktor für erfolgreichen Fettverlust ist, wie oben gezeigt, nicht allein die Beschränkung der Kalorienzufuhr, sondern die Reduzierung des Insulinspiegels. Das bedeutet natürlich nicht, dass man bei einer ketogenen Ernährung den ganzen Tag hemmungslos essen kann. Denn der Insulinspiegel steigt auch, wenn sehr viel Fett oder Protein gegessen wird. Der Körper nutzt die übermäßige Energie und legt Fettreserven für harte Zeiten an.

Ketogen ernähren hält die Kohlenhydratzufuhr sehr gering. Damit bleibt der Insulinspiegel niedrig und Körperfett wird zur Deckung des Energiebedarfs genutzt. Dieser Punkt ist entscheidend. Um Fett zu verbrennen, muss ein Kaloriendefizit bestehen.

Allerdings ist es bei einer ketogenen Ernährung nicht wichtig ein großes Defizit zu erzeugen. Wenn du eine einfache Regel befolgst, wird sich dein Körpergewicht automatisch auf einem gesunden Niveau einpendeln:

Iss wenn du hungrig bist und iss nicht, wenn du nicht hungrig bist.

Du musst auch nicht dreimal täglich essen. Du musst weder frühstücken noch zu Abend essen, sondern nur, wenn du hungrig bist und dann bis du satt bist. Dies wird dir nicht nur helfen Gewicht zu verlieren, sondern du wirst auch ein gesundes Essverhalten entwickeln. Dadurch wird es leichter, dein erreichtes Traumgewicht zu halten.

Ketogen essen heißt nährstoffreich ernähren. Mit viel Fett, grünem Gemüse, Nüssen und Beeren versorgst du deinen Körper mit allen wichtigen Nährstoffen. Aber durch den Mangel an Kohlenhydraten wirst du wenig Hunger haben. Du musst dich nicht quälen und hungern, du darfst gesund und lecker essen und dabei schlank werden.

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