Ketogene Ernährung gesund und schlank

ketogene ernährung gesund

dieDas die ketogene Ernährung gesund ist und wobei sie helfen kann, erfährst du hier!

Die ketogene Ernährung nimmt für sich in Anspruch super dafür geeignet zu sein überflüssiges Fett abzubauen. Doch auch bei einer Vielzahl an gesundheitlichen Beschwerden und Erkrankungen kann sie helfen.

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Bevor ich zu den ganzen Bereichen komme, in denen die ketogene Ernährung helfen kann, möchte ich dir kurz die Veränderungen berichten, die ich festgestellt habe. Ich ernähre mich nun seit ungefähr zwei Jahren ketogen, mit Unterbrechungen.

Mein Ziel- und Wunschgewicht habe ich noch nicht erreicht, das liegt aber daran, dass es mir noch sehr schwer fällt, auf meinen Körper zu hören wenn es darum geht, wie viel ich essen soll.

Soviel zu der negativen Seite. Keto hat nicht auf wundersame Weise alle Probleme gelöst und mich zu einem perfekten Menschen gemacht. Das sind aber Dinge, die erstens unrealistisch sind und zweitens nicht zu den Dingen gehören, die eine Diät macht.

Ich habe aber Fett verloren, ich habe Spaß daran entwickelt, Sport zu machen und es fiel mir leichter Muskeln aufzubauen und zu behalten. Ich bin deutlich weniger krank. Saisonale Grippe- und Erkältungserkrankungen, die ich normalerweise einmal im Sommer, einmal im Winter hatte, bleiben ganz aus.

Richtig krank war ich in den zwei Jahren gar nicht mehr. Ich bin zudem konzentrierter. Morgens aufzustehen und ohne Frühstück direkt voll fokussiert los zu starten – etwas, das ich nie für möglich gehalten habe – ist jetzt ganz leicht.

Ich kann auch deutlich längere Zeit ohne Essen auskommen, locker 7-10 Stunden, wenn ich abgelenkt bin. Einer der positivsten Effekte ist meine sanfte Periode. Keine Schmerzen mehr, keine schrecklichen Krämpfe die mir die Tränen in die Augen treiben konnten und kaum noch Akne, die Hormone im Vorfeld verursachten.

Alles in allem ernähre ich mich sehr gerne ketogen. Ich hab viel über mich und meinen Körper gelernt und bin mir sicher, dass das der Weg ist, mit dem ich meine Ziele erreichen kann.

Ketogene Ernährung gesund – Übergewicht, hoher Blutdruck, erhöhter Cholesterinspiegel, Diabetes, Insulinresistenz

Die ketogene Ernährung wirkt sich auf verschiedene Weisen positiv auf die Gesundheit aus. Der Verzicht auf Kohlenhydrate sorgt für einen stabilen und niedrigen bzw. sinkenden Blutzuckerspiegel und damit auch einen geringeren Insulinspiegel. Das hat mehrere Auswirkungen:

  • Die Insulinresistenz deiner Zellen kann verbessert werden. Dadurch, dass der Insulinspiegel sinkt, werden die Rezeptoren für Insulin wieder empfindlicher, da sie nicht kontinuierlich mit Insulin überschwemmt werden. Dein Stoffwechsel bekommt sozusagen eine Pause von den ganzen Kohlenhydraten und kann sich wieder selbst regulieren.

  • Durch den Verzicht auf Kohlenhydrate und einen sinkenden Blutzuckerspiegel werden auch Erkrankungen an Diabetes (Typ 2) gelindert. Typ 1 Diabetiker können von einer ketogenen Diät dadurch profitieren, dass es einfacher wird ihren Blutzuckerspiegel zu kontrollieren, da hohe Schwankungen ausbleiben. In beiden Fällen sollte aber zuvor unbedingt ein Arzt konsultiert werden, der dich während der Diät zudem regelmäßig durchchecken und überwachen kann.
  • Mit weniger Zucker in der Nahrung ist auch weniger Zucker im Blut. Erhöhter Blutzuckerspiegel stört einerseits den Cholesterinauf- und -abbau, andererseits sorgt er dafür, das vermehrt Flüssigkeit im Blutkreislauf gespeichert wird. Das wirkt sich negativ auf den Cholesterinspiegel und den Blutdruck aus. Eine ketogene Ernährung kann also auch für einen sinkenden Blutdruck und Cholesterinspiegel verantwortlich sein.

  • Eine Regulierung des Insulinspiegels hin zu einem möglichst niedrigen Niveau ist zudem sehr hilfreich bei der Bekämpfung von Übergewicht. Denn dadurch hat es dein Körper viel leichter, seine Fettdepots zu verbrennen. Andererseits leidest du kaum mehr an Hunger und Heißhungerattacken bleiben aus, so dass es dir ganz leicht fällt intuitiv weniger zu essen. Achte einfach auf dein Hungergefühl, iss so viel bis du satt bist, nicht zu wenig Fett und höre dann auf zu essen.

Epilepsie, ADHS, Migräne, Kopfschmerzen

Neben der Regulierung von Blutzucker und Insulinspiegel zeichnet sich die ketogene Ernährung hierdurch aus: Wenn sich die Leber in Ketose befindet stellt sie aus Fett Ketonkörper her. Diese Ketonkörper sind eine bevorzugte Energiequelle des Gehirns, da sie die Blut-Hirn-Schranke leichter als Glukose überwinden können.

Ketonkörper sorgen also für eine optimale Energieversorgung des Gehirns und führen dadurch dazu, dass du konzentrierter bist. Alle, die unter ADHS leiden, können auch von diesem Effekt der Ketonkörper profitieren. Zudem vermutet man, dass Ketonkörper einen schützenden Effekt auf Gehirnzellen ausüben, was sich positiv bei Epilepsie auswirkt.

Für die Behandlung von Epilepsie haben Ärzte die ketogene Diät ursprünglich entwickelt.

Auch Migränepatienten und alle, die oft unter Kopfschmerzen leiden, kann mit einer ketogenen Diät vermutlich geholfen werden. Warum genau, ist Medizinern noch nicht ganz klar, aber die Anzeichen und Berichte von Patienten deuten in diese Richtung.

Eine mögliche Erklärung ist, dass Blutzuckerschwankungen oftmals Auslöser von Kopfschmerzen und Migräneanfällen sind, bleiben sie aus, verbessern sich auch diese Beschwerden.

Reizdarmsyndrom, Sodbrennen, Verstopfung, Gallensteine, Gicht

Die ketogene Diät setzt auf vollwertige, gesunde, natürliche Lebensmittel: Gemüse, Fleisch, Eier, Fisch. Gerade wer unter Verdauungsproblemen leidet sollte zumindest eine gewisse Zeit auf Milchprodukte verzichten, da sie negative Effekte haben können.

Käse beispielsweise kann zu Verstopfungen führen. Eine fettreiche Ernährung sorgt demgegenüber für einen geregelten Ablauf der Dinge in deinem Inneren. Der hohe Fettanteil der Nahrung sorgt zusätzlich dafür, dass die Galle viel Gallenflüssigkeit produziert, sodass sich die Gallenblase immer wieder durchspült und keine Gallensteine entstehen.

Nur wenn bereits ein Gallenstein vorhanden war, kann es zu Beginn der ketogenen Ernährung zu einem Zwischenfall kommen.

Mit der eben getroffenen Auswahl an Lebensmitteln klammert die ketogene Ernährung damit alle hochgradig verarbeiteten Lebensmittel mit zweifelhaften Zutaten aus. So kann sich dein Verdauungsapparat erholen.

Obst konsumiert man ebenso nur in sehr geringen Mengen. Das ist ideal für alle die unter Gicht leiden, da besonders Fruktose, neuesten Erkenntnissen zufolge, für Gichtanfälle zuständig ist.

PCOS, Unfruchtbarkeit, Periodenkrämpfe

Eine gesunde ketogene Ernährung bringt, durch den hohen Fettanteil die Hormone wieder mehr ins Gleichgewicht. Besonders Frauen können dadurch profitieren, wenn sie unter schmerzhaften Periodenkrämpfen oder PCOS leiden.

Das polyzystische Ovarsyndrom zeichnet sich ebenfalls durch starke Periodenkrämpfe, Unfruchtbarkeit, eine verstärkte Körperbehaarung (besonders im Gesicht und an den Armen) und Akne aus.

In vielen Foren zum Thema ketogene Ernährung berichten Frauen anekdotenhaft davon, dass sie Monate nachdem sie mit der ketogenen Ernährung begonnen hatten, endlich schwanger werden konnten. Das mag vermutlich am erhöhten Fettanteil der ketogenen Ernährung liegen.

Ketogene Ernährung gesund – Krebs, Alzheimer

Erste Studien weisen in die Richtung, dass eine ketogene Ernährung bei Krebs und Alzheimer helfen kann. Bei Krebs kann sie eine wohlformulierte Chemotherapie unterstützen und wirksamer machen, die Nebenwirkungen wie beispielsweise Muskelverlust abmildern.

Auch bei Alzheimer kann eine ketogene Ernährung vermutlich zusätzlich helfen. Das liegt möglicherweise an der positiven und schützenden Auswirkung von Ketonkörpern auf die Gehirnzellen.

Langfristige und großangelegt Studien in diesen Bereichen fehlen jedoch noch.

Solltest du die ketogene Diät aus gesundheitlichen Gründen durchführen wollen, konsultiere vorher einen Arzt und besprich mit ihm dein Vorhaben. Immer mehr Ärzte sind aufgeschlossen für die Idee Krankheiten mit Ernährungsumstellungen zu heilen.

Vielleicht musst du etwas suchen, bis du einen passenden Arzt oder Ärztin gefunden hast. Aber wenn du Medikamente einnimmst solltest du drastische Ernährungsumstellungen auf gar keinen Fall ohne Rat und Aufsicht eines Arztes durchführen.

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