Ketogenese – so hilft sie Dir beim Abnehmen

ketogenese

Abnehmen ist schwierig. Ständig, dauernd und überall sind wir von Versuchungen umgeben, die es uns schwer machen, unser Ziel zu erreichen. Wie schön wäre es, wenn es einen Trick gäbe, um dir das Leben ein kleines bisschen leichter zu machen. Für einige Menschen kann die Ketogenese dieser Trick sein.

Abnehmen macht keinen Spaß. Resultate sind toll, keine Frage. Das Gefühl im Sport eine bessere Leistung zu erbringen oder beim Shoppen gleich mal zu den Klamotten greifen zu können, die eine oder mehrere Größen kleiner sind, ist unbezahlbar.

Aber erstmal dahin zu kommen ist meist kein Zuckerschlecken – buchstäblich. In unserem Alltag sind wir einem Überangebot an Nahrung ausgesetzt, die dazu gemacht wurde, von uns konsumiert zu werden – in möglichst großen Mengen.

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Hübsche bunte Verpackungen und clevere Werbespots sollen uns dazu bringen Produkt XY zu kaufen und zu essen, weil wir dann dieses oder jenes erstrebenswerte Ergebnis davon hätten.

Entwickelt hat sich der Mensch und sein Gehirn allerdings in einer Zeit, in der Nahrung knapp war. Die Einstellung:

„Sobald du etwas zu essen findest, iss so viel davon wie du kannst“,

war wichtig und hat das Überleben unserer Spezies gesichert. Wir haben uns also nicht wirklich dazu entwickelt besonders viel Willenskraft zu haben und Versuchungen zu widerstehen, etwas was heute durchaus problematisch sein kann, besonders wenn man sich vorgenommen hat Fett zu verlieren.

Doch warum ist Essen für uns solch eine große Verlockung, ein so schwer zu überwindendes Hindernis?

Was macht Abnehmen eigentlich so schwer? Hunger ist sicherlich ein großer Faktor. Er ist mehr oder weniger quälend und unangenehm und führt dazu, dass du die ganze Zeit an Essen denkst, das du gerade nicht haben darfst.

Hunger ist besonders schlimm, wenn du dauerhaft ein Energiedefizit aufrechterhalten musst, um abzunehmen und du deinen Körper nicht mit den nötigen Nährstoffen versorgst. Hunger ist (fast) das größte Hindernis beim Abnehmen.

Größer ist nur noch Essen. Was zum…? Fragst du dich gerade sicherlich. Ich mein fades Essen, das nicht lecker schmeckt. Unbefriedigendes Essen, dass dich kaum sättigt oder mit Energie versorgt.

Weil wenn du schon den ganzen Tag Hunger gelitten hast und dann nur noch ein geschmackloses, unbefriedigendes Gericht essen darfst, alles mit dem Ziel möglichst wenige Kalorien zu dir zu nehmen, dann kann glaub ich jeder verstehen, dass es mit der Willenskraft nicht allzu weit her ist. Das kann man doch fast gar nicht durchhalten bis man sein Ziel erreicht hat!

Ketogenese bezeichnet den Zustand, in dem dein Körper aus Fett Ketonkörper bildet.

Ketonkörper werden aus Fett in der Leber hergestellt und dienen als alternative Energiequelle, wenn kein Zucker vorhanden ist. Wie hilft dir das jetzt beim Abnehmen? Kurz und knapp: In der Ketogenese wird aus Fett Energie gemacht und bevorzugt als Energiequelle genutzt.

Das hat viele Vorteile für dich: Besonders dein Gehirn nutzt Ketonkörper gerne als Energiequelle und so bist du in der Ketogenese sehr viel fokussierter und geistig leistungsbereit.

Das hilft dir insofern beim Abnehmen, als du mit messerscharfer Konzentration deine Ziele verfolgen kannst. Ein Arbeitstag laugt dich nicht mehr so stark aus, so dass du auch am Abend noch Energie hast Dinge zu tun, die dich deinem Ziel, was auch immer es genau sei, näher bringen.

Darüber hinaus hat Ketogenese aber noch DIE entscheidende „Nebenwirkung“ für leichteres Abnehmen: Du hast kaum noch Hunger. Große Blutzuckerschwankungen bleiben aus, du bist konzentriert, dein Körper hat Zugriff auf seine Fettreserven und dadurch viel Energie zur Verfügung und muss darum deutlich seltener das Signal „Hunger“ produzieren.

Bei einem Stoffwechsel, der auf Zucker statt auf Fett setzt, ist der Insulinspiegel die meiste Zeit zu hoch, um einen effektiven Fettabbau zu gewährleisten.

Dadurch ist es für deinen Körper schwer, sein Fett zu verbrennen. Die Energie die er somit zur Verfügung hat limitiert sich auf das, was du isst.

Und sobald das Essen verbraucht ist, signalisiert er wieder „Hunger“ damit du ihm wieder Essen zuführst. Beim Abnehmen ist das allerdings nicht besonders hilfreich.

Dank der Ketogenese kann es dir aber sogar passieren, dass du vergisst zu essen! Hätte mir jemand vor einigen Jahren erzählt, dass ich mal vergessen würde zu essen, hätte ich nur schallend laut gelacht.

Ich? Vergessen zu essen? Normalerweise habe ich spätestens zwei Stunden nach meiner letzten Mahlzeit wieder Hunger. Mein Vormittag bestand zu einem großen Teil aus Gedanken, was ich denn zum Mittagessen könnte oder besser gesagt dürfte, um dafür zu sorgen, dass ich Gewicht verliere.

Und ohne Frühstück aus dem Haus zu gehen, war nie eine Option. Mit der Ketogenese ist das nun gar kein Problem mehr. Wenn ich den ganzen Tag unterwegs bin ist es sehr befreiend mich auf das zu konzentrieren was ich gerade tue und nicht darauf, was ich bald essen darf.

Hunger ist kein Problem und kein Thema mehr. Natürlich hat man auch in der Ketogenese noch Hunger. Aber deutlich weniger und vor allem weniger quälend. Und das Allerschönste am Hunger ist: Man kann dann köstliche Gerichte essen!

Um in die Ketogenese zu kommen, musst du nämlich nur eins tun: Deine Kohlenhydratzufuhr auf 20-30 Gramm pro Tag zu beschränken.

Dein Essen darf (und muss sogar) aus köstlichen, fettigen Lebensmitteln bestehen, wie Fleisch, Eier, Fisch, Käse und fetten Milchprodukten.

Hinzu kommen noch stärkearme Gemüsesorten wie Brokkoli, Spinat, Blumenkohl, Rosenkohl, um nur ein paar zu nennen. Das mag jetzt vielleicht wenig aufregend klingen, aber stell dir vor du brätst Hackfleisch in Butter an, mit ein bisschen Brokkoli und Spinat, dann gibst du noch Frischkäse hinzu für eine cremige Soße und zum Schluss eine Hand voll Käse.

Mir läuft schon bei den Gedanken daran, das Wasser im Mund zusammen. Wenn dich dieses Beispiel jetzt nicht vom Hocker haut, sei versichert es gibt viele, viele verschiedenen Rezepte die geeignet dafür sind dich in die Ketogenese zu bringen und köstlich schmecken.

Der gemeinsame Nenner des Ganzen ist: Das Essen ist fettig und reichhaltig und schmeckt köstlich. Du musst nicht auf fettarmem Gemüse mit fettarmem Dip, das quasi nach nichts schmeckt, rumkauen. Ich für meinen Teil finde fettiges Essen sehr viel befriedigender.

Dank der Ketogenese hast du weniger Hunger und wenn du isst, schmeckt das Essen lecker und befriedigt vor allem auch dein Bedürfnis nach Genuss. So ist es einerseits leichter, ganz intuitiv weniger zu essen und so Fett zu verlieren.

Andererseits ist die psychologische Herausforderung eine sehr viel geringere und es ist viel einfacher dieser Ernährungsform zu folgen, bis du schließlich dein Ziel erreichst.

 

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